Teilprojekt 4: Staphylococcus aureus-induziertes Mikromilieu beim Frühgeborenen, Neonaten und Kleinkind und seine Rolle bei Neoplasie
Universitätskinderklinik: Jorch G
Experimentelle Pädiatrie: Brunner-Weinzierl MC
Staphylococcus aureus (S. aureus) ist häufig unter den Antibiotika-resistenten Stämmen anzutreffen (Methicillin-resistenter S. aureus). Er ist bei Sepsis beteiligt und seine frühe Besiedlung des kindlichen Darms korreliert mit späterer Allergieentwicklung. Sie korreliert zudem mit Krebserkrankungen (u.a. T-Zell Lymphom) und bei pädiatrischen Krebspatienten mit Komplikationen und erhöhter Mortalität. Da Neonaten und Kleinkinder besonders anfällig für Infektionen sind, ist ein grundlegendes Verständnis der Rolle von S. aureus insbesondere im Hinblick auf altersabhängige Unterschiede wichtig, um neue Behandlungsstrategien zu entwickeln.
Abbildung: Schematische Projekt-Darstellung. T-Zellen von Neonaten, Kleinkindern und Erwachsenen werden mit S. aureus stimuliert und ihre Effektor-funktion, Polyfunktionalität und Homöostase detailliert analysiert. Auswirkungen auf Endothel und Tumorwachstum werden ermittelt.
Hierfür werden u.a. Q-PCR und Durchflusszytometrie unter Anwendung des Bool´schen Gatings durchgeführt.